pinus
Harzbrocken und Stücke, dunkel-rötlich-gelblich, nur tlw. mit ganz wenig Rindenresten.
Denn dieses ausgehärtete Harz ist immer schwerer zu finden, da durch die Dürresommer die Bäume absterben und wenn nicht, harzen sie nicht mehr. Diese Brocken mit ihrer rotbraunen Färbung stammen von sehr alten Ernteplätzen und sind durch und durch trocken und können innen heller und bernsteinfärbig sein.
Im Gegensatz zum auch bei uns angebotenem günstigeren Kiefernharz hell härten die Brocken hier jahrelang, wenn nicht oft jahrzehntelang, direkt am Baum aus, und enthalten eine noch großartigere Energie.
Das Räuchern von Kiefern geht auf den Baumkult der Germanen zurück und die Waldkiefer hat verschiedenste Namen:
Gewöhnliche Kiefer, Gemeine Kiefer, Weißkiefer, Rotföhre oder auch Forche.
Harz und Sprossen eignen sich gut zum Räuchern und werden spezifisch zum Schutz gegen Hexen verbrannt.
Die Kiefer wird den Planeten Saturn und Merkur zugeordnet.
Sie bringt die Seele und den Geist in Einklang.
Für rastlose, betriebsame, überreizte Menschen, die sich zu wenig Ruhe und Muse gönnen, kann es eine tiefe Erholung und Stärkung sein, mit Kiefernharz zu räuchern.
Kiefern sind auf der ganzen Welt vertreten, es gibt unzählige Arten und Varianten.
Anwendung:
Das dunkelrotbraune Harz verbrennt schneller als andere Harze, hat einen herb-würziger Duft und wird rasch flüssig. Wie alle heimischen Harze hat es auch eine stärkere Rauchentwicklung.
Es kann Ruhe, Frieden, Entspannung, eine gelöste Stimmung bringen und dient als Schutz- und Abwehrräucherung.
Kiefernharz eignet sich gut für Räucherungen am Lagerfeuer bzw. im Freien, da Kiefernharz zu einer etwas stärkeren Rauchentwicklung führt. Eventuell vor der Anwendung im Mörser zerkleinern, falls die Stücke zu groß wären.
Nicht zum Verzehr geeignet.